Qualitätsoffensive Ganztag

Projektstart der Qualitätsoffensive Ganztag in Bonn: Ende der Bewerbungsphase ist der 31. März 2019

14. Februar 2019

Über sechzig Teilnehmende bei der Informationsveranstaltung im Bonner Stadthaus

Im Ratssaal des Bonner Stadthauses fand am 14. Februar 2019 auf Einladung der Stadt Bonn die Informationsveranstaltung zum gemeinsamen Projekt „Qualitätsoffensive Ganztag im Primarbereich“ mit der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft statt. Begrüßt wurden die über sechzig Teilnehmenden aus Schulleitung, pädagogischer Leitung und Trägervertretung von Schulamt und Schulaufsicht der Stadt Bonn. Dr. Olaf Köster-Ehling, Vorstand der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, berichtete anschließend von dem Projekt „Qualitätsoffensive Ganztag“, das die Stiftung bereits seit 2015 an fünf Pilotschulen im Rhein-Erft-Kreis und seit dem Schuljahr 2018/19 im Schulamtsbezirk 1 der Stadt Köln begleitet. Einen Einblick in den Entwicklungsprozess im Rhein-Erft-Kreis gaben Schulleitung und Pädagogische Leitung der Christinaschule in Pulheim-Stommeln.

Projektverlauf

Bis zum 31. März können sich nun Offene Ganztagsgrundschulen (OGS) im Primarbereich aus Bonn gemeinsam mit ihren Schulträgern in einem Bewerbungsverfahren bei der Stadt Bonn bewerben. Sechs exemplarische OGS werden ab dem Sommer 2019 im qualitätsorientierten Aufbau inklusiver ganztägiger Bildung begleitet. Die Arbeitsgruppe auf kommunaler Ebene und die externen Prozessbegleitungs-Tandems steuern und begleiten die Entwicklungsprozesse der einzelnen Schulen mit ihren individuellen Anforderungen und Bedarfen. Im Rahmen von Vernetzungstreffen soll außerdem der (Inter-)Kommunale Austausch gefördert werden. Hier bietet die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft mit dem Veranstaltungsformat „OGS-Akademie“ (nächster Termin 3. April 2019) und dem Lernreise-Programm „OGS on Tour“ Inspirationen und praxisorientierte Tipps hinsichtlich verschiedener Qualitätskriterien für eine inklusive ganztägige Bildung. Mit der Hospitation an „Good-Practice-Schulen“ soll der Austausch gefördert und Ideen für den eigenen Standort entwickelt werden. Die OGS birgt ein besonderes Potenzial für eine ganztägige inklusive Bildung, das noch nicht an allen Standorten qualitativ hochwertig umgesetzt wird. Dafür ist eine Kooperation zwischen den Lehrkräften und den (sozial-)pädagogischen Fachkräften, die unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven in den inklusiven Bildungsprozess einbringen, entscheidend. Ziel ist es, vor Ort ein Bewusstsein des gemeinsamen Handelns, Vertrauens, der gegenseitige Anerkennung, der geplanten Zeit und der vereinbarten Kommunikationsstrukturen zu entwickeln und sichtbar zu machen. Folgende Kriterien können dabei in den Blick genommen werden: