Montag Stiftung Urbane Räume

Chancengerechte Stadtteilentwicklung

Stadtteilentwicklung – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Wie gelingt es, heterogene urbane Räume in sozialer und kultureller Vielfalt zu entwickeln - mit einem funktionierenden Gemeinwesen und Teilhabemöglichkeiten für alle? Dies ist die Kernfrage, der sich die Montag Stiftung Urbane Räume seit 2013 widmet. Vor allem Stadtteile, die von besonderen ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen geprägt sind, wollen wir gemeinsam mit den dort lebenden Menschen so gestalten, dass alle Chancen haben, ihre Perspektiven und Interessen einzubringen. Im Mittelpunkt steht für uns die Verbindung aus wirtschaftlicher Investition und sozialer Arbeit in der Stadtentwicklung – ein Konzept, das wir gemeinsam mit Kommunen, Verbänden, Initiativen und Akteuren der Zivilgesellschaft planen und prozessorientiert umsetzen.

Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung

Hinter dem Programm Initialkapital für eine chancengerechte Stadtentwicklung steht die Idee, durch Investition in eine Immobilie dauerhaft eine soziale Rendite zu erzielen und damit wichtige Erneuerungsimpulse für den gesamten Stadtteil zu geben. Die Immobilie ist hier Ausgangspunkt der inklusiven Projektentwicklung und dient dem Gemeinwohl: Alle erwirtschafteten Gewinne fließen ins Viertel zurück und bilden für Akteure vor Ort die Basis ihres gemeinwohlorientierten Engagements.

So wirkt Initialkapital

Johanna Debik
Tel.: +49 (228) 26716 461

Aktuelle Standorte

Den Ansatz „Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung“ realisiert die Montag Stiftung Urbane Räume seit 2013 in der Urbanen Nachbarschaft Samtweberei in Krefeld. 2016 folgte das Projekt Urbane Nachbarschaft Freiimfelde in Halle (Saale) bei dem ein Bürgerpark FreiFeld entstand. Ende Januar 2020 wurde dieser als Schenkung an einen lokalen Verein übertragen, der seitdem verantwortlich für die Nutzung und Bewirtschaftung ist. Seit 2018 ist die Montag Stiftung Urbane Räume mit der Urbane Nachbarschaft BOB (BOB CAMPUS) in Wuppertal und mit der Urbane Nachbarschaft Imbuschplatz (KoFabrik) in Bochum aktiv. Um ein weiteres Projekt zu entwickeln, wurde 2020 die gemeinnützige Projektgesellschaft Urbane Nachbarschaft Honsberg (HONSWERK) in Remscheid gegründet. Mittelfristig suchen wir weitere Projektstandorte – mehr dazu unter Neue Projekte.