Montag Stiftung Urbane Räume

Chancengerechte Stadtteilentwicklung

Stadtteilentwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Gemeinsam mit Kommunen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren suchen wir nach Wegen, das Zusammenwirken von kommunalem, unternehmerischem und zivilgesellschaftlichem Handeln in der Stadterneuerung erfolgreich zu machen. Gerade dort, wo Stadtteile von schwierigen sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen geprägt sind, verfolgen wir mit unseren Projekten das Ziel, diese Rahmenbedingungen gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu verändern und so zu gestalten, dass alle die Möglichkeit haben, sich in ihrer jeweiligen Lebenssituation in die Gemeinschaft einzubringen und eigene Interessen zu vertreten.

Das Programm Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung

Mit unseren Projekten wollen wir die strukturelle Trennung zwischen wirtschaftlicher Investition und sozialer Arbeit überwinden. Wir investieren in Immobilien, lokale Ökonomien, die Entwicklung von Netzwerken, die Förderung von Talenten und bürgerschaftlichem Engagement. So erzielen die Projekte eine soziale Rendite, die in unterschiedlichen Formen in den Stadtteil zurückfließt. Das können sein:

Das ist die langfristige Grundlage für das Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich für die Stabilisierung und Entwicklung ihres Stadtteils einsetzen wollen.

Die Stiftung als Akteurin im Stadtteil in Kooperation mit der Kommune

Durch die Investition von Kapital in die Entwicklung und den Betrieb von Immobilien vor Ort werden wir selbst im Stadtteil aktiv, tragen ein entsprechendes Risiko und übernehmen Verantwortung für den jeweiligen Standort.  Dafür werden eigenständige gemeinnützige Projektgesellschaften gegründet und mit Stiftungskapital ausgestattet. Bei allen Projekten arbeiten wir eng mit der Kommune zusammen und fixieren die Art der Zusammenarbeit in einer individuellen Kooperationsvereinbarung.

Die Projektentwicklung wird von Anfang an inklusiv gestaltet (mehr dazu unter Unsere Arbeit). Wir arbeiten eng mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort zusammen und vernetzen uns mit lokalen Trägern und Initiativen, so dass diese die Projekte nach einigen Jahren übernehmen und weiterführen können.

Johanna Debik
Tel.: +49 (228) 26716 461

Initialkapital-Projekte gibt es aktuell an vier Standorten in Deutschland. In Krefeld sind wir seit 2013 mit dem Pilotprojekt Urbane Nachbarschaft Samtweberei aktiv. Weitere Städte, in denen wir uns engagieren, sind Halle an der Saale (Urbane Nachbarschaft Freiimfelde - seit 2015), Wuppertal (Urbane Nachbarschaft BOB - seit 2018) und Bochum (Urbane Nachbarschaft Imbuschplatz - seit 2018). In Voruntersuchung befindet sich derzeit ein mögliches weiteres Projekt in Remscheid. Wir suchen weitere Projektstandorte. Mehr dazu unter Neue Projekte.