Soziale Prozesse im Freiraum der Kunst

Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

30-jähriges öffentliches Jubiläum der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

30 Jahre „?Füralle!“

Gemeinsam möchten wir unseren Jubiläumstag „?Füralle!“  am 11. September 2022 von 11-21 Uhr gestalten, indem wir auf dem Außengelände des Campus der Montag Stiftungen und am angrenzenden Rheinuferstück zu einem ganz praktischen Einblick in unsere Arbeit einladen – Mitgestalten ist ausdrücklich erwünscht.

11. September 2022 // 11:00 – 21:00 Uhr

Campus der Montag Stiftungen 
Raiffeisenstraße 5 // 53113 Bonn

Alle sind herzlich willkommen!

Die Veranstaltung ist offen und kostenfrei für alle.
Bei Unwetterwarnung muss das Fest leider ausfallen.

Es ist Zeit zu feiern: Seit 30 Jahren ist die Stiftung mit Ausstellungen im öffentlichen Raum, künstlerischen Veranstaltungs- und Fortbildungsformaten und vor allem in den letzten Jahren mit partizipativen Projekten deutschlandweit operativ tätig, um möglichst alle Menschen an Kunst und Kultur teilhaben zu lassen. In Kooperation mit Institutionen, Einrichtungen und vor allem mit Kunstschaffenden aller Gattungen entwickelt und realisiert sie eigene Projektvorhaben, die soziale Prozesse im Freiraum der Kunst möglich und sichtbar machen. Teilhabe in der Kunst wird auch zukünftig unser Weg und Ziel sein, um Menschen miteinander zu verbinden und Beziehungen anzustiften im Sinne des Leitbildes der Montag Stiftungen: Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung.

 

Das Programm

11:00 – 17:00 Uhr // Künstlerische Aktionen aus unseren Projekten zum Mitgestalten:
x   Bau einer „Kauri“-Skulptur am Rhein-Ufer mit Nicola Schudy
x   Präsentation des Projektes „Made in Rheydt“ mit Hanna Schott
x   1 Tonne Ton – Reenactment des Projektes „Landschaffen“ mit Martina Benz
x   Das Kollektiv „ResonanzDOGS“ auf Jagd in Bonn, Präsentation „Die unendliche Geschichte von Rheydt, Greifswald und Pirmasens“
x   Meet and Greet mit „Birdy“ von Stefan Silies und Till Nachtmann

11:00 // 13:00 // 15:00 Uhr:
x   Performance des KünstlerInnen-Kollektivs „El Cuco“
x   Performance „Echokammern und Demokratie Chöre. Von Kopfkult und Schädelmystik“ von Künstlerin Susanne Bosch
x   Plastische Suche „Fährten, Formen, Feiern“ mit Linnet Oster und Rabea Dransfeld

14:00 // 16:00 Uhr:
x   Begehung des Campus der Montag Stiftungen mit Vorstand Dr. Bernd Bach
     (Anmeldung am „Meet and Greet“-Infopoint der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft)

Musikalisches Abendprogramm:
17:00 Uhr // Performance von „Ginger Lemon“ in Kauri#11 am Rhein-Ufer unterhalb des Campus
19:30 Uhr // Scott Evil // Moonroxx

Für das leibliche Wohl:
x   Drink Art by „freeters“
x   Eart Art

Änderungen im Programmablauf vorbehalten.

Über die Arbeit der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

Soziale Prozesse im Freiraum der Kunst

Kunst ist ein wichtiger Teil von Gesellschaft. Kunst öffnet und verändert den Blick auf die Wirklichkeit und trägt dazu bei, Menschen und Kulturen zu verbinden. Ziel der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft ist es, allen Menschen den Zugang zu den Künsten zu ermöglichen. Unsere Projekte laden dazu ein, Kunst zu entdecken – für sich selbst und für das Zusammenleben mit anderen.

In unseren thematischen Ausrichtungen versuchen wir verschiedene Sichtweisen aufzuzeigen, um kreative Handlungsspielräume zu eröffnen und eine multiperspektivische Bearbeitung der Themen zu gewährleisten. Nach den Themenbereichen „Perspektive Umbruch“ und „Wagnisse des Neuen“, widmen sich die Projekte der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft seit 2020 dem Thema "Resonanzen":

Gesellschaften sehen sich beständig mit "Umbrüchen" verschiedener Natur konfrontiert. Damit verbunden sind immer auch eine Vielzahl von „Wagnissen des Neuen“ in sämtlichen Bereichen des menschlichen Lebens und Miteinanders zu finden. Sie können Motor für persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen sein, die auf eine Verbesserung des Bestehenden oder des Alten zielen. Mut, Kühnheit und die Bereitschaft des sich Einlassens auf Veränderungen können Gesellschaft positiv gestalten und sind gleichzeitig Grundvoraussetzung für die Anerkennung von Transformationen und deren (positiv wirkende) Umdeutung. Neues kann erst dann entstehen, wenn es eine Offenheit gegenüber dem Möglichen gibt, das bereits im Wirklichen eingeschlossen ist. Um zu verstehen was Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit bewegt und was es bedarf um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft für Alle zu arbeiten, muss genau hingesehen und hingehört werden. "Resonanzen" zwischen Einzelnen und ihrer Umwelt sind häufig nicht sicht- oder hörbar. Über künstlerische Wege können sie eingefangen, verstärkt und erlebbar gemacht werden. 

In einer sich permanent ändernden Welt wird es unsere Aufgabe sein, dem Zusammenhang von Wirklichem und Möglichem einen künstlerischen Ausdruck und Sichtbarkeit zu verleihen. Damit möchten wir die Teilhabe an Gesellschaft einlösen, in der feinstoffliche Resonanzen im Miteinander für eine positive und produktive Gestaltung dieser Gesellschaft nutzbar gemacht werden können. 

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den Gemeinschaftssinn in unserer Gesellschaft zu fördern
– durch die Qualitäten der Kunst.

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