Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Neues Vorstandsmitglied bei der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Vorstand der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft: Lisa Lemke (links) und Barbara Pampe (rechts) Ⓒ Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Lisa Lemke ist ab 1. September 2026 neue Vorständin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft gemeinsam mit Barbara Pampe. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Meike Kricke an, die in den Vorstand der Carl Richard Montag Förderstiftung wechselt. Als interdisziplinäres Vorstandsteam verantworten sie künftig die konzeptionelle und strategische Weiterentwicklung der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft.

In der Stiftung war Lisa Lemke von 2021 bis 2026 pädagogische Projektleitung im Handlungsfeld „Inklusive ganztägige Bildung“ an der Schnittstelle zur pädagogischen Architektur. In dieser Rolle begleitete sie Schulen, Schulaufsichten und Schulträger bei Transformationsprozessen hin zu einer zukunftsfähigen Pädagogik – unter anderem in den Projekten „Phase Zehn“ und „Ganztag und Raum“. Als Autorin befasst sie sich mit digitaler und zukunftsfähiger Bildung, qualitätsvollem Ganztag sowie pädagogischer Architektur.

Lisa Lemke ist ausgebildete Lehrerin für die Sekundarstufe II mit den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften. Vor ihrer Zeit bei der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft war sie am Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universität zu Köln als Akademische Rätin tätig. Dort förderte sie die phasenübergreifende Zusammenarbeit in der Lehrer*innenbildung, konzipierte und realisierte Fortbildungsangebote, begleitete Schulentwicklungsprozesse und betreute Studierende in ihren Bachelor-Praxisphasen. 

Barbara Pampe und Lisa Lemke werden die Arbeit der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft mit den Schwerpunkten Pädagogische Architektur und Inklusive ganztägige Bildung gemeinsam weiterentwickeln und deren Wirkung für schulische Transformationsprozesse weiter stärken. Ihr Ziel ist es, Schulen in ihrer räumlichen und pädagogisch-organisatorischen Entwicklung zu zukunftsfähigen Lern- und Lebensorten zu unterstützen. Denn Schulen müssen im Zusammenklang mit ihrem Umfeld hochwertige Orte sein, an denen Kinder und Jugendliche Orientierung finden, in ihren Kompetenzen gestärkt und handlungsfähig werden – in einer komplexen Gesellschaft, die sie vor vielfältige Herausforderungen stellt.