Buchreihe Gemeinwohl bauen
Wie gelingt es, Gemeinwohl zu bauen?
Von der baulichen Entstehung eines Initialkapital-Projekts bis zum gelebten Alltag vor Ort zeigt die Buchreihe Gemeinwohl bauen den BOB CAMPUS in Wuppertal-Oberbarmen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei richtet sie den Blick sowohl auf die Entwicklung des Gebäudes als auch auf das Miteinander, das darin gewachsen ist.
BOB CAMPUS - von der Magie des Gemeinsinns
Der BOB CAMPUS ist mehr als ein Bauwerk: Er ist ein Ort, den viele Menschen erschaffen und gestaltet haben und der sich – zusammen mit ihnen – bis heute kontinuierlich weiterentwickelt. Im zweiten Band der Reihe Gemeinwohl bauen richten wir den Blick auf die sozialen und partizipativen Prozesse, die die Entstehung und Nutzung des BOB CAMPUS prägen.
Mit einem kollaborativen, multiperspektivischen Ansatz eröffnet das Buch authentische Einblicke in die gelebte Praxis rund um das Projekt und zeigt beispielhaft, welche Wirkung ein Initialkapital-Projekt im Stadtteil entfalten kann. Über dreißig Menschen kommen darin zu Wort. Sie haben die Entstehung des BOB CAMPUS in unterschiedlichen Rollen und Funktionen begleitet und eignen sich den Ort heute weiterhin aktiv an. Ihre persönlichen Perspektiven reichen von der Zivilgesellschaft über die Stadtverwaltung bis hin zur Wissenschaft – ehrlich und kritisch, mutmachend und inspirierend.
In Zeiten zunehmender Polarisierung und schwindenden Vertrauens brauchen wir Gemeinsinn mehr denn je. An Orten wie dem BOB CAMPUS können wir zueinander finden, voneinander lernen und miteinander für unsere plurale Gesellschaft aktiv werden.
Band 2 erscheint im Herbst 2026.
BOB CAMPUS – Transformation einer stillgelegten Textilfabrik
Band 1 der Buchreihe Gemeinwohl bauen widmet sich den Bau- und Gestaltungsprozessen des preisgekrönten Bau- und Gemeinschaftswerks BOB CAMPUS. Im Zusammenspiel aus wertschätzendem Umgang mit dem historischen Ort und der vorhandenen Bausubstanz, innovativen Lösungen für architektonische Herausforderungen und einem kooperativen Prozess vieler Beteiligter entsteht eine besondere Nutzungsmischung. In Form eines Rundgangs über den BOB CAMPUS in Bild und Wort geben die Autor*innen Johanna Debik und Robert Ambrée detaillierte Einblicke in den Umbau und machen die Transformation vom Industrieareal zum offenen Ort der Stadtteilgesellschaft erfahrbar.
Der BOB CAMPUS wurde nach dem Initialkapital-Prinzip der Montag Stiftung Urbane Räume entwickelt. Das Prinzip und die damit verbundene Herangehensweise der gemeinwohlorientierten und kooperativen Projektentwicklung werden ebenfalls im Buch beschrieben. Gastbeiträge der Architekt*innen von raumwerk.architekten und der Landschaftsarchitekt*innen von atelier le balto runden den Inhalt ab.
Das Buch ist ein eindringliches Statement für mehr Gemeinwohl in der Immobilien- und Stadtentwicklung. Eine Ermutigung für Stadtmacher*innen zum Nachahmen.
- Gemeinwohl bauen // BOB CAMPUS - Transformation einer stillgelegten Textilfabrik
- ISBN-Nr. Print 978-3-98612-035-1
- ISBN-Nr. E-Book 978-3-98612-036-8
Herausgeberin: Montag Stiftung Urbane Räume im Jovis Verlag
Format: Broschur, 21x27 cm, 256 Seiten, Deutsch
Lesetour 2024
Von Februar 2024 bis September 2024 widmeten wir uns an fünf Terminen verschiedenen Fokusthemen mit Bezug zum Praxisbeispiel BOB CAMPUS.
Unser Buch diente als Grundlage für Gespräche, bot Praxisbeispiele und bildete den Ausgangspunkt für die Schwerpunkte Baukultur, Freiraum und Gemeinwohl, das Initialkapital-Prinzip und Demokratie. Die Autor*innen Johanna Debik und Robert Ambrée haben bei den Lesestopps vor Ort mit zahlreichen spannenden Gästen und offenen Gesprächen noch vielen weiteren Themen nachgespürt. So wars auf unserer Lesetour
