Montag Stiftung Urbane Räume

Danke für Vertrauen, Mut und gemeinsames Gestalten

20 Jahre Montag Stiftung Urbane Räume

Gemeinsam mit Wegbegleiter*innen, Partner*innen, Familie und Freund*innen haben wir am vergangenen Samstag auf unserem Stiftungscampus in Bonn das 20-jährige Bestehen der Montag Stiftung Urbane Räume gefeiert.

Es war ein besonderer Tag voller Begegnungen, Erinnerungen und neuer Perspektiven. Gemeinsam haben wir zurückgeblickt auf zwei Jahrzehnte, in denen aus Ideen konkrete Orte, aus Visionen gemeinwohlorientierte Projekte und aus Begegnungen tragfähige Partnerschaften gewachsen sind. Zugleich haben wir den Blick nach vorn gerichtet – auf die Frage, wie unsere Städte auch in Zukunft lebendig, gerecht und resilient entwickeln werden können.

Aus Verantwortung und Vertrauen wird Veränderung

Seit 20 Jahren engagiert sich die Montag Stiftung Urbane Räume dafür, Orte zu schaffen, an denen Menschen Verantwortung übernehmen, Nachbarschaften wachsen und demokratische Teilhabe gelebt wird. Orte, die nicht am Reißbrett entstehen, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort – getragen von Vertrauen, Zusammenarbeit und dem Willen, Dinge zum Guten zu verändern.

Besonders wichtig war uns an diesem Tag die Wertschätzung für die vielen Menschen, die diesen Weg möglich gemacht haben: Für unsere Mitarbeitenden, die die Stiftung mit ihrem Engagement und ihrer Haltung prägen. Für unsere Projektpartner*innen und Akteur*innen in den Quartieren. Für unseren Stifter. Und für die zahlreichen Wegbegleiter*innen, die uns über die Jahre ihr Vertrauen geschenkt und die Arbeit nach dem Initialkapital-Prinzip mit Ideen, Erfahrung und Tatkraft bereichert haben.

Unser Vorstand Dr. Robert Winterhager dazu: „Vertrauen ist unser wichtigstes Kapital.“ Genau dieses Vertrauen hat die Arbeit der Stiftung in den vergangenen zwei Jahrzehnten getragen und zahlreiche Projekte ermöglicht, deren Wirkung heute weit über Bonn hinaus reicht.

Mehr Gemeinsinn für die Herausforderungen unserer Zeit

Der Tag hat zugleich verdeutlicht: Die Herausforderungen unserer Zeit verlangen nach mehr Zusammenarbeit, Beteiligung und Gemeinsinn. „Demokratie und Teilhabe sind unser höchstes Gut, das es zu schützen gilt“, betonte Johanna Debik, Vorständin der Stiftung. Gerade angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen brauche es Orte, an denen Menschen einander begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können. Sie verlangen nach Menschen, die Verantwortung übernehmen und den Mut haben, neue Wege zu gehen. Oder, wie unser Stifter Carl Richard Montag es ausdrückte:

 „Unterschätzen wir nicht die Kraft, die von Freude ausgeht. Sie ermöglicht es uns, der Gesellschaft etwas zu schenken.“

- Carl Richard Montag

So verstehen wir unser Jubiläum nicht nur als Anlass zum Feiern, sondern auch als Auftrag für die Zukunft. Denn lebendige Städte entstehen dort, wo Menschen einander begegnen, Verantwortung teilen und gemeinsam gestalten.
Danke an alle, die diesen Weg seit 20 Jahren mit uns gehen. Wir freuen uns auf das, was noch vor uns liegt.