Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

„kauri“: ein neuer Resonanzraum in Rheydt

Pressemeldung: Bonn, 18. August 2020

Die Rheydter Resonanzen werden verlängert und um eine temporäre Skulptur reicher

Seit Anfang August ist das Ladenlokal der Rheydter Resonanzen, dem Kunstprojekt zum Mitmachen der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, nach einer kurzen Sommerpause wieder geöffnet. Ab dem 19. August 2020 kommt ein weiterer temporärer Resonanzraum in Rheydt hinzu. Im Maria-Lenssen-Garten öffnet sich „kauri“ als künstlerischer Begegnungsort. Der halb geöffnete, transparente und luftige Raum lädt zum Gespräch, zum Nachdenken und zum Musizieren ein. Besondere Klangelemente, für die keinerlei Vorkenntnisse erforderlich sind, stehen zum Ausprobieren bereit. Offene Ohren finden alle Besucherinnen und Besucher bei den Künstlerinnen Ruth Gilberger, Claudia Thümler und Teresa Grünhage von der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft. Bis zum 30. August steht die temporäre Skulptur in Sichtachse zum klassizistischen Pavillon im Maria-Lenssen-Garten. Zutritt über die Mühlenstraße.

kauri

19. bis 30. August 2020
täglich

Maria-Lenssen-Garten
Mühlenstraße 33
41236 Mönchengladbach-Rheydt


Rheydter Resonanzen

8. Mai bis 24. Oktober 2020
Do. + Fr. 14 bis 18 Uhr

Am Neumarkt 11/Ecke Stresemannstraße
41233 Mönchengladbach-Rheydt

„kauri“ ist eine begehbare Skulptur der Kölner Bildhauerin Nicola Schudy, die sie im Auftrag und in Kooperation mit der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft entwickelt hat. Die Grundfläche von 4 x 4 Metern und die transparente Hülle ermöglichen einen geschützten Raum für Gedanken und Gespräche und gleichzeitig das Einhalten von allen Sicherheits- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona. Die Klangelemente hat der Klangkünstler Axel Schweppe eigens für kauri geschaffen.

Die Rheydter Resonanzen, das Kunstprojekt zum Mitmachen, das am 6. Mai 2020 gestartet ist, werden aufgrund der hohen Nachfrage um sechs Wochen verlängert. Statt am 8. September schließt die Projektzentrale Am Neumarkt 11/Ecke Stresemannstraße erst am 24. Oktober 2020.

 

Claudia Thümler
Tel.: +49 228 26716 554

Über die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung und gehört zur Gruppe der Montag Stiftungen in Bonn. Sie engagiert sich für eine Verankerung von künstlerischen Ideen, Konzepten und Projekten in einer Gesellschaft, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, die vielfältigen Ausdrucksformen der Kunst kennenzulernen und ihr Potenzial für sich zu entdecken. Sie setzt sich für eine chancengerechte Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichermaßen an allen Kulturgütern teilhaben können. Gemeinsam mit Künstlerinnen, Künstlern und anderen Partnern führt die Stiftung partizipative Kunstprojekte durch, die sich mit gesellschaftlichen Bedingungen auseinandersetzen. Dabei bezieht sie gezielt unterschiedliche Menschen vor Ort in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit ein.

Gerhard Wolff
Tel.: +49 (228) 26716-634

Über die Montag Stiftungen

Die Montag Stiftungen sind eine unabhängige und gemeinnützige Stiftungsgruppe in Bonn. Zu ihr gehören die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, die Montag Stiftung Urbane Räume und die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft. Die Stiftungen arbeiten jeweils eigenständig, operativ und projektbezogen in den Bereichen Inklusion, Digitalisierung im Bildungsbereich, Pädagogische Architektur, Stadtentwicklung, Nachbarschaften und partizipative Kunst. Im Sinne des Stiftungsgründers Carl Richard Montag setzen sich die Montag Stiftungen für eine chancengerechte Alltagswelt ein, an der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Das Leitmotiv ihrer gemeinsamen Arbeit lautet: Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung. Dachstiftung der Stiftungsgruppe und Eigentümerin des Stiftungsvermögens ist die Carl Richard Montag Förderstiftung, die von der Denkwerkstatt der Montag Stiftungen unterstützt wird.

Partizipative Kunstprojekte in der Pandemie

Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft beobachtet aufmerksam die Entwicklung rund um das Coronavirus (COVID-19). Im Sinne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung möchte sie dazu beitragen, dass die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich verlangsamt wird. Daher ergreift sie im Interesse der öffentlichen Gesundheit sowie zum Schutz von Teilnehmenden und Mitarbeitenden am Projektstandort in Mönchengladbach-Rheydt alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen. Dazu gehören die geltenden Abstandsregeln und Zugangsbeschränkungen, das regelmäßige Händewaschen und Desinfizieren.