Montag Stiftung Urbane Räume

Sommerreise der Bundesstiftung Baukultur zu Gast am HONSWERK und beim BOB CAMPUS

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Sommerreise der Bundesstiftung Baukultur macht Stopp am HONSWERK und beim BOB CAMPUS

„Die Projekte so zu gestalten, dass auch die Herzen mitgenommen werden, ist es, weshalb sie tragfähig werden“, so Peter Heinze, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid. Bei ihrer diesjährigen Sommerreise war die Bundesstiftung Baukultur am 23. Juli mit ihrem Baukulturmobil zu Gast bei der Urbanen Nachbarschaft Honsberg gGmbH in Remscheid und am 24. Juli 2024 am BOB CAMPUS Wuppertal. Im Gepäck: Der neue Baukulturbericht 2024/2025 „Infrastrukturen“.

Der aktuelle Baukulturbericht widmet sich dem Thema Infrastrukturen als Basis für das reibungslose Funktionieren der Gesellschaft. Die in Planung befindliche HONSWERKSTATT als Bildungsort im Remscheider Stadtteil Honsberg und der BOB CAMPUS Wuppertal als „partizipative Stadtteilentwicklung mit Langzeitperspektive für das Gemeinwohl“ sind Beispiele.

Zu Besuch auf dem Honsberg Remscheid

Das HONSWERK ist ein Projekt nach dem Initialkapitalprinzip der Montag Stiftung Urbane Räume in Kooperation mit der Stadt Remscheid und der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft in einer alten Arbeitersiedlung im Stadtteil Honsberg.

Als Teil des Projekts entstand in Kooperation mit zwei Universitäten im Jahr 2023 ein Pavillon für die Nachbarschaft als zentraler Ort für Kommunikation und Austausch. Der gemeinschaftliche Bau des Pavillons ist Teil der Quartiersentwicklungsstrategie „Made by Honsberg“, die das Bild eines lernenden und produktiven Stadtteils entwirft. Der nächste große Baustein des lernenden Honsbergs wird die HONSWERKSTATT sein, eine innovative Stadtteilwerkstatt mit Garten, neu gebaut und finanziert mit Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

„Der Pavillon ist ja auch durchdacht, funktional durchdacht und ästhetisch durchdacht, das ist alles Baukultur würde ich sagen“, erläutert Rainer Nagle, Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur beim Sommerreise-Stopp am 23.07.2024 am Baukulturmobil in Remscheid. Rainer Nagel und Robert Winterhager, Geschäftsführer der Urbanen Nachbarschaft Honsberg gGmbH, begrüßten die anwesenden Nachbarn, Interessierten und Verantwortlichen und luden zur Führung über das Gelände mit Gemeinwohlmanagerin Andrea Staudt ein.

Anschließend diskutierten unter der Moderation von Mona Gennies Rainer Nagel, Stefan Anspach (– Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume), Sarah-Lena Debus (– Leitung zdi-Zentrum BeST bergische Universität Wuppertal), Peter Heinze (– Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung Stadt Remscheid), und Thomas Schaplik (- Prodekan Studium & Lehre Peter Behrens School of Arts Düsseldorf) zum Thema „Lernender Honsberg – HONSWERKSTATT als Bildungsort im Stadtteil“.

Baukulturmobil am BOB CAMPUS Wuppertal

Am darauffolgenden Tag stoppte das Baukulturmobil in Wuppertal. Mit der baulichen Entwicklung des BOB CAMPUS aus einer stillgelegten Textilfabrik in Wuppertal-Oberbarmen sind soziale Ziele verknüpft: die Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Nachbarschaft sowie die wirtschaftliche Stabilisierung und Entstehung neuer Arbeits- und Bildungsqualitäten.

Direkt morgens traf man sich auf dem Gelände des BOB CAMPUS und nach einer kurzen Begrüßung überreichte Rainer Nagel Johanna Debik und Elina Schniewind ebenfalls den Baukulturbericht 2024/25, in welchem der BOB CAMPUS als eines der Beispielprojekte enthalten ist. Bei einem Kaffee kamen die Anwesenden über den BOB CAMPUS und dessen Entwicklung ins Gespräch. Zuletzt stand auf dem Programm eine Führung über das Gelände mit Besuch der Stadtteilbibliothek, einem Blick von der Dachterrasse auf das Quartier und den Nachbarschaftspark und schließlich ein Blick von der Nordbahntrasse auf das Projekt. Nach einem abschließenden Foto mit dem Baukulturmobil machte sich die Bundesstiftung Baukultur wieder auf den Weg zu ihrem nächsten Stopp.

Sommerreise Bundesstiftung Baukultur

Bereits zum fünften Mal reist die Bundesstiftung Baukultur durch Deutschland und besucht vom 11. bis 26 Juli 2024 20 Städte mit zahlreichen Baukultur-Initiativen, um vor Ort mit Interessierten ins Gespräch zu kommen, baukulturelle Themen voranzubringen, das breite Engagement für Baukultur sichtbarer zu machen und zur Nachahmung einzuladen. Unter dem Motto „Menschen prägen Räume – Räume prägen Menschen“ gibt es je nach Stadt Führungen durch die Projekte, Gesprächsrunden oder Vorträge, die den jeweiligen Umgang mit Herausforderungen des Bauens und Wohnens darstellen.

Alle Informationen zur Sommerreise: Bundesstiftung Baukultur: Baukultur Sommerreise 2024 (bundesstiftung-baukultur.de)