Teilhabe in der Kunst

Summercamp

Das Summercamp ist eine experimentelle Veranstaltung der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft. Das dreitägige, BarCamp-orientierte Format hat von 2015 bis 2018 jährlich stattgefunden. Es bot Studierenden, Künstlerinnen und Künstlern eine Gelegenheit, ihre Ideen im Feld von Kunst und Gesellschaft auszutauschen.

Plattform für Ideenaustausch

An jeweils wechselnden Orten wurde ein Freiraum für Denk-, Austausch-, und Anregungsprozesse geschaffen, in dem die Teilnehmenden gemeinsam künstlerische und kommunikative Handlungsstrategien entwickelt haben. Ein thematischer Fokus bildete den inhaltlichen Rahmen für das Workshop-Programm. Dieses strukturierte sich vorab durch die Vorschläge der Teilnehmenden und bot zusätzlich die Möglichkeit, vor Ort weitere Vorschläge und Angebote einzubringen. Die Camp-Themen aus dem Kontext der Stiftungsarbeit boten dabei Anknüpfungspunkte:

Die Vielfalt unterschiedlicher Perspektiven ist ein wichtiger Bestandteil des Summercamps. Die Studierenden wurden per Ausschreibung an Hochschulen, Fachhochschulen und Kunstakademien mit dem Studienschwerpunkt Kunst und Soziales ausgewählt. Die Künstlerinnen und Künstler kamen aus unterschiedlichen Professionen – Performance, Bildhauerei, Musik, Literatur und Fotografie. Sie stellten ihre künstlerischen Strategien vor und öffneten mit einer künstlerischen Aktion im Camp die Handlungsfelder für die Studierenden.

Es wurden künstlerische Konzepte und Formate des kollektiven Handelns ausprobiert und diskutiert. Das Ziel: gemeinsam Ideen Gestalt annehmen zu lassen, neue Perspektiven auf Kunstprojekte zu entdecken und neue Verhältnisse der Beteiligung in gesellschaftlichen Feldern zu erproben.

Aktuell arbeitet eine Kerngruppe aus Studierenden des Summercamps daran, das Format gemeinsam weiterzuentwickeln.