Urbane Dialoge

Kooperative Stadt- und Immobilienentwicklung fördern

Konvent "Immobilien für viele - Gemeinwohl gemeinsam gestalten", November 2016, Leipzig
Foto: Thomas Puschmann

Konvent "Immobilien für viele - Gemeinwohl gemeinsam gestalten", November 2016, Leipzig. Foto: Thomas Puschmann

Dialoge führen, Brücken bauen und Rahmenbedingungen verändern

Eine am Gemeinwohl orientierte Stadtteilentwicklung braucht viele Partner. Sie gelingt nur, wenn Zivilgesellschaft, öffentliche Hand und Wirtschaft gemeinsam mit und für die Menschen vor Ort agieren. Die Montag Stiftung Urbane Räume versteht sich als Brückenbauerin zwischen diesen unterschiedlichen Szenen und Akteuren.

In ihrem Programmbereich Urbane Dialoge diskutierte die Stiftung bis zum Sommer 2018 mit einem eigenen Programmbereich ihre Themen, Haltungen und Erfahrungen mit der Fachöffentlichkeit. Sie führte Dialoge, knüpfte Netzwerke, organisierte Veranstaltungen, entwickelte Kampagnen und nutzte ihre Rolle als Mitglied in Gremien und Verbänden.

Ganz oben auf der Dialogagenda stand die Erörterung der Frage, welche Rahmenbedingungen einer gemeinwohlorientierten Stadt- und Immobilienentwicklung im Wege stehen. Warum wird das Erbbaurecht nicht häufiger für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklungsprojekte genutzt? Warum haben engagierte lokale Initiativen es in der Regel schwerer, Grundstücke von Kommunen zu erwerben als Kapital anlegende Investoren? Wie kann erreicht werden, dass die unterschiedlichen Partner produktiv zusammenarbeiten?

Dafür hatte sie am 3. und 4. November 2016 in Leipzig den Konvent „Immobilien für viele  Gemeinwohl gemeinsam gestalten“ durchgeführt und mit Fachexperten aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand Forderungen zu den Themen Boden, Finanzierung, Förderstrukturen, Recht und Zusammenarbeit erarbeitet und diskutiert.

Im Februar 2017 gründete die Montag Stiftung Urbane Räume gemeinsam mit rund 30 Partnern und Mitdenkern in Bonn das Netzwerk Immovielien und übernahm für ein Jahr die Koordinierung des Netzwerks. Im Sommer 2018 übergab sie die Koordinierungs- und Führungsrolle an den neu gegründeten Verein Netzwerk Immovielien e.V.

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