"ANDERS tun ... anders TUN"

Captain Borderline, CityLeaks Festival 2013, Köln. Foto: Robert Winter

Öffentliches Symposium
13. + 14. November 2015
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter

Partizipation und Teilhabe in der Kunst gibt es in vielen Spielarten - sozial, politisch, gesellschaftlich engagiert. Das gemeinsame Symposium der Alanus Hochschule und der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft thematisiert und hinterfragt das Selbstverständnis dieser künstlerischen Ansätze: Wie können die Künste zur Teilhabe an sozialen Prozessen beitragen? Was legitimiert ihren Anspruch des ANDERS Tuns? Wie ist der Zusammenhang zwischen Kunst und Gesellschaft, zwischen dem ästhetischen und dem sozialen Bereich zu denken?

Das interdisziplinäre Symposium hinterfragt das Selbstverständnis - individueller und institutioneller - sozialkünstlerischer Ansätze. Es bietet den Rahmen für eine kritische Reflexion der Frage: Welche Art gesellschaftsrelevanter Ergebnisse kann die Kunst hervorbringen, die nicht von der Politik, der Sozialarbeit, der Pädagogik oder der Psychotherapie hinreichend oder gar besser abgedeckt werden? Dabei ist der Symposiumstitel angeregt von der Berliner Arbeitsgruppe "anders tun" (Stefan Krüskemper, Christine ten Hoevel, Michaela Nasoetion). Sie versteht darunter "eine ungewöhnliche Art von Gespräch" beziehungsweise ein "Spiel, das die Gelegenheit bietet, sich über Fragen seines Tuns und Tätigseins Gedanken zu machen".

Die zweitägige Veranstaltung umfasst neben Vorträgen, einem Roundtable, Impulsreferaten und Diskussionseinheiten auch handlungsorientierte, dialogische, performative und künstlerische Ansätze sowie eine Theateraufführung am Samstagabend. Es knüpft damit an die Offenen Foren "Zuschauen? Mitmachen! Gesellschaftliche Teilhabe durch Kunst" an, die 2013 und 2014 an der Hochschule stattfanden.

Die Teilnahme am Symposium ist öffentlich und kostenfrei.

Programm

Freitagnachmittag

Eröffnungsvortrag

  • Klaus Evertz. Künstler, Kunsttherapeut, Kunstanalytiker

Partizipative Kunstansätze

  • Willem-Jan Beeren. Professor im Fachbereich Architektur und für Kunst im Dialog, Alanus Hochschule
  • Gert Bendel. Professor für Bildhauerei im Fachbereich Bildungswissenschaft, Alanus Hochschule
  • Thomas Egelkamp. Professor für Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum, Alanus Hochschule
  • Ulrika Eller-Rüter. Professorin für Malerei, Alanus Hochschule
  • Diemut Schilling. Professorin für Zeichnung und Druckgrafik, Alanus Hochschule

Samstagvormittag

Aus dem Aktionsfeld zwischen Ästhetik und sozialem & politischem Engagement

  • Ulf Aminde. Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
  • Barbara Caveng. Bildende Künstlerin mit Schwerpunkt partizipatorische Projekte
  • Maurice de Martin. Musiker und transdisziplinärer Künstler, Forscher im Kontext der "Artistic Research"
  • Georg Winter. Professor für Bildhauerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar

Samstagnachmittag und -abend

Impuls

  • Stephan Berg. Intendant des Kunstmuseums Bonn und Kurator

Roundtable und offene Diskussion

  • Alle Referenten und Gäste

Imbiss mit partizipativer Aktion

  • Lena Skrabs mit Eva Bellebaum. Alanus-Absolventinnen

Theateraufführung "Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner. Zumindest ein Versuch"

  • Esra Kreder. Schauspielstudentin an der Alanus Hochschule

Anmeldung

Anmeldung zum Symposium bis 8. November bitte an transferstelle@alanus.edu. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ort und Zeit

13.-14. November 2015

Freitag: 15:30 - 21:00 Uhr
Samstag: 9:00 - ca. 21:30 Uhr

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Campus I - Studio
Johannishof - 53347 Alfter bei Bonn

Eine Veranstaltung der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Kooperation mit der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

Prof. Dr. Gabriele Oberreuter und Dr. Isabel Rith-Magni
Studium Generale / Institut für philosophische und ästhetische Bildung
Transferstelle Partizipative Kunst Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Ruth Gilberger
Vorständin Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

Bildnachweis: Captain Borderline, CityLeaks Festival 2013, Köln.Foto: Robert Winter


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