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Dr. Marco Wehr

Prof. Dr. Marco Wehr
  • geboren am 21.11.1961 in Wuppertal
  • 1981 Abitur am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal
  • 1983-1992 Studium der Chemie, Physik und Philosophie in Tübingen. Diplom in Physik mit dem Schwerpunkt Gehirntheorie. Diplomarbeit über die Beziehung von Chaostheorie und Gödelschem Beweis. Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung
  • 1993-1999 Promotion im Fach Philosophie über die Chaostheorie. Promotionsstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung
  • Nach und während des Studiums Arbeit als freier Autor u.a. für Die ZEIT, GEO, Bild der Wissenschaft und Spektrum der Wissenschaft (Rezensionen und Artikel zu den Themen Relativitätstheorie, Quantenmechanik, Chaostheorie und Evolution). Verschiedene Buchbeiträge ( Themen: Vorhersehbarkeit und Evolutionstheorie)
  • 1999 Herausgeber des Buches „Die Hand – Werkzeug des Geistes“ zusammen mit Martin Weinmann, erschienen im Spektrum Akademischen Verlag. Mehrfach auf der Bestenliste der Süddeutschen Zeitung. Wahl zum Sachbuch des Jahres (3.Platz). Übersetzt ins Koreanische
  • 2002 Autor des Buches „Der Schmetterlingsdefekt – Turbulenzen in der Chaostheorie“, erschienen bei Klett-Cotta. Wahl zum Sachbuch des Monats in der Zeitschrift Literaturen
  • 2005 Taschenbuchausgabe von „Die Hand – Werkzeug des Geistes“ bei Elsevier.
  • 2007 Veröffentlichung des Buches „Welche Farbe hat die Zeit? – Wie Kinder uns zum Denken bringen“ (Bestsellerliste Philosophie)
  • Rezensionen der Bücher in der ZEIT, Frankfurter Rundschau, der Süddeutschen Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Literaturen, Bild der Wissenschaft, die Welt, Falter etc.; Fernseh- und Hörfunkbeiträge über diese Bücher in SWR, HR, BR, WDR, 3Sat etc.; Persönliche Portraits über den Autor in ARD, SDR, BR, HR, die ZEIT, Stuttgarter Zeitung, Südwest Presse etc.
  • Dozent im Tübinger Studium Generale (Themen: Vorhersehbarkeit und Evolutionstheorie)
  • Vortrags- und Lehrtätigkeit für das Deutsche Arbeitsministerium, die Kultusministerien der Länder Bayern und Baden-Württemberg, die österreichische Bundesakademie etc.
  • 1985-2007 Arbeit als Berufstänzer, Tanzlehrer und Choreograph
     

Vortrag

Die Logik des Gelingens – eine unzeitgemäße Betrachtung

Durch welche Fähigkeiten zeichnen sich Menschen aus, die Herausragendes leisten? Was sind die besonderen Eigenschaften, die einen Einstein, van Gogh, Steven Jobs, Picasso, Keith Jarrett oder Michal Jordan aus der Masse herausheben? Gerne wird auf ihr Genie verwiesen - auf die besondere Begabung. Diese Sichtweise greift zu kurz, denn hinter der Fassade des Erfolgs sind ganz andere, teilweise unpopuläre Eigenschaften unabdingbar: Natürlich Kreativität, aber auch unnachgiebige Hartnäckigkeit, Frustrationstoleranz und Streitbarkeit. Diese Eigenschaften zu fördern, stellt außerordentliche Anforderungen an aufgeweckte Pädagogen, da sie sich in dem Zeitgeist entgegenstemmen müssen. Allgegenwärtige Evaluationen und eine gefährliche akademische Egalisierung der Meinungsvielfalt schaffen ein intellektuelles Klima, das visionäres Arbeiten fast unmöglich macht und deshalb den Fortschritt untergräbt.

Workshop

Dem Körper auf die Finger geschaut

Die besonderen Bewegungen von Hüfte, Brust und Schultern spielen in scheinbar verschiedenen Tänzen wie Afro, Samba, Merengue oder HipHop eine wichtige Rolle. In diesem Workshop geht es darum, zu lernen, dass hinter der Vielfalt dieser Tänze ganz besondere Grundformen stehen, die in all diesen eine unverzichtbare Rolle spielen. Einige dieser Grundformen werden wir lernen, wobei wir zu Samba und Tribalhouse tanzen. Da sich der eine oder andere Schweißtropfen beim Tanzen nicht vermeiden lässt, sollten Trainingssachen und ein Handtuch mitgebracht werden.