Über Grenzen hinweg

„Jenseits des Alltags“

Kreative pädagogische Praxis in Verbindung von Natur und künstlerischen Angeboten

Die Irlandseminare wurden als Intensivkolloquien konzipiert, in denen die theoretischen Grundlagen des sozialästhetischen Ansatzes in einer Praxis „Jenseits des Alltags“ konkret erfahren und umgesetzt werden konnten.

Teilnehmer waren die Studenten des Ausbildungsganges „Kreative Pädagogik“ der Universität Opole, der in Kooperation mit der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft in den vergangenen vier Jahren als selbstständiger Studiengang entwickelt und ausgebaut wurde.

Ziele

  • über gemeinsames Arbeiten eine zeitnahe Form europäischer Kooperation und Nachbarschaft zu finden
  • einen konstruktiven Beitrag zu leisten für das deutsch-polnische Verhältnis
  • pädagogische Praxis im Verhältnis 1:1 in kreativen Angeboten zu erleben und kritisch zu diskutieren
  • das eigene kreative Begabungspotenzial intensiv zu erleben
  • demokratische Kooperationsformen kennen zu lernen und zu praktizieren
  • Austausch und Ergänzung als inspirative Praxis zu erfahren
  • pädagogischer Praxis unter dem Schwerpunkt inklusiver Zielsetzungen zu begegnen
  • internationale Begegnung zu praktizieren und daraus Ziele für die eigene Arbeit zu formulieren
  • Kooperation, Offenheit und Qualitätsanspruch in gemeinsamen Projekten umzusetzen
  • Nähe, Aufmerksamkeit und Beziehung neben Inhaltlichkeit und kognitiven Intentionen als pädagogische Basiselemente zu erfahren.

Ergebnisse

Das „gemeinsame Erleben“ der einfachen irischen Landschaft bot einen einzigartigen Rahmen für die Vertiefung der Zielsetzungen der Seminare. Trotz der zeitlichen Begrenzung der Seminare gelang es, nicht nur den Alltag gemeinsam zu gestalten, sondern auch inhaltliche Thematiken zu bearbeiten. In dieser Atmosphäre konnte ein hoher zwischenmenschlicher und sachlich-kreativer Gestaltungsanspruch gelebt werden.

In einem Dankesschreiben haben die Studentinnen ihre Wahrnehmungen und Eindrücke eines so besonderen Studienangebotes auf sehr persönliche Weise zum Ausdruck gebracht.

Aus diesem Angebot sind Initiativen entstanden, die durch eine neue Definition des Selbst- und Gemeinschaftsverständnisses insbesondere Konsequenzen für die politische Mitwirkung der Studenten am akademischen Leben an der Universität erzielten.