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Positionspapier für einen zukunftsfähigen Schulbau veröffentlicht

Angesichts der geplanten Investitionsoffensive des Bundes fordert der Schulbaupakt Qualitätskriterien für einen innovativen und qualitativ hochwertigen Schulbau.

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Bund Deutscher Architekten (BDA) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) fordern einen „Pakt für einen zukunftsfähigen Schulbau", der Förderkriterien für die Steuerung und Vergabe finanzieller Mittel für den Schulbau definiert. 

In dem gemeinsamen Positionspapier heißt es:
„So wichtig diese finanziellen Mittel sind, so wichtig ist es, dass mit den dringend benötigten Investitionen ein zukunftsweisender Schulbau für eine zeitgemäße Pädagogik realisiert wird. Die jetzt gebauten und sanierten Schulen werden in den nächsten 50 bis 80 Jahren die Bildungslandschaft Deutschlands ganz wesentlich mitbestimmen. Ob ganztägige Bildung und Betreuung gelingt, ob sich ein modernes Lehr- und Lernverständnis in den Schulen etabliert, ob Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen erreicht wird, hängt entscheidend von der Qualität der Schulgebäude ab.
Diese gesellschaftspolitische Herausforderung kann nur durch den engen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen bewältigt werden. Deshalb fordern die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Bund Deutscher Architekten BDA und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) einen Pakt zwischen Bund, Ländern und Kommunen für einen zukunftsweisenden Schulbau.“

Der Pakt für einen zukunftsweisenden Schulbau soll folgende Eckpunkte beinhalten:

Kriterien der Förderung:
−    Pädagogisch-architektonische Grundkonzeption erarbeiten
−    Beteiligte einbinden
−    Gestalterische und räumliche Qualität im Schulbau umsetzen
−    Innovation fordern und fördern
−    Schule zum Quartier öffnen

Ausgestaltung der Förderung:
−    Gesetzesgrundlagen schaffen und Finanzierung sichern
−    Förderkulisse übersichtlich gestalten
−    Aus Erfahrung lernen

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