Digitale Werkzeuge

Softwareentwicklung mit Schulen

Lernen ist dann besonders effektiv, wenn es aktiv und ergebnisorientiert gestaltet wird. Vielfältiges, fächerübergreifendes und problemorientiertes Lernen hilft dabei, das Gelernte auf neue Zusammenhänge zu übertragen. Der Unterricht muss durch Selbst- und Gruppenlernphasen ergänzt werden. Dafür sind offene Lern- und Zeitkonzepte nötig.

Inklusive Didaktik, offene Lernformaten und projektbasiertes Lernen wurden bisher eher analog gedacht. Um sie für die digitale Welt zu öffnen, stößt die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft gemeinsam mit dem Schul-Netzwerk Entwicklungsprozesse an, ermittelt Bedarfe und testet Softwarelösungen. Ziel ist es, unterschiedliche Lernformate wie Lernbüros, Werkstätten und Projekte digital zu unterstützen. Als Teil der Schulentwicklung ermöglicht der Prozess allen beteiligten Schulen, das Thema Digitalisierung in der Schule nachhaltig im pädagogischen Konzept zu verankern und den Lehrkräften, die eigene Unterrichtsgestaltung zu reflektieren und sich im Austausch mit anderen weiterzubilden.

 

Digitaler Editor für individualisierte Lernmaterialien

Basis für die Entwicklung des Editors ist der digitale Lernbaustein, der 2017 von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und dem Education Innovation Lab Berlin entwickelt und mit Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Berlin Zentrum erprobt wurde. Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt „Digitales Lernbüro” sind ausführlich dokumentiert und stehen als digitale Broschüre zum Download zur Verfügung:

Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt

Digitales Lernbüro

Digitales Lerntagebuch in offenen Lernformaten

Das individualisierte Lernen geschieht differenziert und gibt den Lernenden Raum und Zeit für eigene Entwicklungsschritte. Dabei sind Feedback sowie Selbst- und Fremdreflexionen über Lernvorgänge Voraussetzungen einer effektiven Lernkultur. Mit einem digitalen Lerntagebuch, oder Logbuch, wird die differenzierte Beurteilung unterstützt. Das Lerntagebuch kann in verschiedenen offenen Lernarrangements eingesetzt werden, es ermöglicht eine transparente Zielsetzung und Standortbestimmung, orientiert sich am schulischen Kompetenzrahmen, fördert Reflektionsprozesse bei den Lernenden, individualisiertes Feedback und Beratung. Der Prototyp des digitalen Logbuches wird aktuell mit fünf Schulen aus dem Netzwerk getestet. Die ersten Erkenntnisse und Testergebnisse wurden auf der Konferenz Bildung Digitalisierung 2018 in Berlin und beim Digital Education Day 2018 in Köln vorgestellt und diskutiert.

24. November 2018
6. Digital Education Day

Welche Konzepte, Programme und Medien sind zeitgemäß und nützlich für einen guten Unterricht? Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und das Startup Scobees stellten den Prototyp für ein digitales Lerntagebuch in Köln vor.

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