Urbane Dialoge

Kooperative Stadt- und Immobilienentwicklung fördern

Konvent "Immobilien für viele - Gemeinwohl gemeinsam gestalten", November 2016, Leipzig
Foto: Thomas Puschmann

Konvent "Immobilien für viele - Gemeinwohl gemeinsam gestalten", November 2016, Leipzig. Foto: Thomas Puschmann

Dialoge führen, Brücken bauen und Rahmenbedingungen verändern

Eine gemeinwohlorientierte Stadtteilentwicklung braucht viele Partner. Sie gelingt nur, wenn Zivilgesellschaft, öffentliche Hand und Wirtschaft gemeinsam mit und für die Menschen vor Ort agieren. Die Montag Stiftung Urbane Räume versteht sich als Brückenbauerin zwischen diesen unterschiedlichen Szenen und Akteuren und bringt diese immer wieder miteinander ins Gespräch. Durch ihr zeitgleiches Engagement in Stadtteilprojekten und Fachdiskursen ist sie in beiden Szenen als glaubwürdiger Intermediär anerkannt.

In ihrem Programmbereich Urbane Dialoge stellt die Stiftung ihre Themen, Haltungen und Erfahrungen vor. Sie führt Dialoge, knüpft Netzwerke, organisiert Veranstaltungen, entwickelt Kampagnen und nutzt ihre Rolle als Mitglied in Gremien und Verbänden.

Ganz oben auf der Dialogagenda steht gegenwärtig die Erörterung der Frage, welche Rahmenbedingungen einer gemeinwohlorientierten Stadt- und Immobilienentwicklung im Wege stehen. Warum wird das Erbbaurecht nicht häufiger für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklungsprojekte genutzt? Warum haben engagierte lokale Initiativen es in der Regel schwerer, Grundstücke von Kommunen zu erwerben als Kapital anlegende Investoren? Wie kann erreicht werden, dass die unterschiedlichen Partner produktiv zusammenarbeiten?

Dafür hat sie am 3. und 4. November 2016 in Leipzig den Konvent „Immobilien für viele  Gemeinwohl gemeinsam gestalten“ durchgeführt und mit 150 Fachexperten aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Öffentlichen Hand Forderungen zu den Themen Boden, Finanzierung, Förderstrukturen, Recht und Zusammenarbeit erarbeitet.

Im Februar 2017 hat die Montag Stiftung Urbane Räume gemeinsam mit rund 30 Partnern und Mitdenkern in Bonn das Netzwerk Immovielien gegründet und für ein Jahr die Koordinierung übernommen.

Bei den Forderungen von Konvent und Netzwerk stehen zunächst Initiativen im Fokus, die vielerorts Immobilien für viele entwickeln und im Moment „Treiber“ der Szene sind. Solche Immovielien – seien es nun Bürgerbäder oder nachbarschaftliche Wohnprojekte, Dorfläden oder Unterkünfte für Geflüchtete – stärken zum einen den Zusammenhalt in unseren Stadtteilen und entwickeln zum anderen neue Lösungen für soziale und immobilienwirtschaftliche Probleme.

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KONTAKT

Jörn Luft
Tel. +49 (0) 228 26716 476
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