Neue Freundschaften - Baukultur in Bonn

Wohnsiedlungen

Wohnsiedlungen im Spiegel der Zeit

Siedeln heißt, sich ein neues Zuhause zu schaffen. Dieser Vorgang ist uralt und zieht sich durch die Jahrtausende der Stadtentwicklung.

Der Bau reiner Wohnsiedlungen im großen Stil hingegen hat erst mit der Industrialisierung der Städte begonnen. Eine zweite Welle des Siedlungsbaus wurde durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ausgelöst, eine dritte folgte angesichts der Wohnungsnot in den 1970er und 1980er Jahren.

Immer wieder wurde die Trennung von Wohnen, Arbeiten und freier Zeit beklagt, die sich in den Wohn- und Einfamilienhaussiedlungen manifestiert. Heute sind sie aber fester Bestandteil unserer Städte und nicht mehr wegzudenken. Denn in ihnen siedeln Menschen, die dort ihr Zuhause gefunden haben.

Welche Siedlungen prägen das Zuhause der Bonner? Welche sind seit ihrem Bau immer attraktiv geblieben, welche werden heute als problematisch skizziert und warum? Welchen Einfluss haben diese Siedlungen auf die Menschen, die in ihnen leben? Wie passen die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Siedlung an ihre veränderten Bedürfnisse an?

Die Neuen Freundschaften betrachteten die Reutersiedlung und die Amerikanische Siedlung in Plittersdorf. Zwei sehr unterschiedliche Wohnsiedlungen, in denen jeweils eine baukulturelle Idee steckt und in denen Menschen ihr Leben gestalten.

 

Veranstaltungen der siebten Staffel

Veranstaltungen der siebten Staffel

Titel:

Neu-Tannenbusch

Referenten:

Alexander Bojanowsky, Studentenwerk Bonn AöR
Roman Rudnick, Kulturförderkreis Tannen-Busch-Dorf e.V.
Werner Wingenfeld, Stadt Bonn

Moderation:

Frauke Burgdorff, Montag Stiftung Urbane Räume gAG

Datum:

27. Oktober 2010

Titel:

Amerikanische Siedlung, Plittersdorf

Referenten:

Albrecht Hoffmann, Bewohner der Siedlung
Dr. Franz Josef Talbot, Stadt Bonn

Moderation:

Prof. Dr. Claus C. Wiegandt, Universität Bonn, Geographisches Institut

Datum:

24. November 2010