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Internationale Delegationen in Halle (Saale)

Austausch mit Besuchern aus Südafrika und Russland in der Urbanen Nachbarschaft Freiimfelde

Innerhalb einer Woche war die Urbane Nachbarschaft Freiimfelde in Halle (Saale) gleich zweimal im Fokus überregionaler Fachnetzwerke: Zwei Delegationen aus Russland und Südafrika besuchten unabhängig voneinander im September und Oktober das Projekt als vorbildliches Beispiel für einen kooperativen, bürgerschaftlichen Stadtentwicklungsprozess. Auch die Rolle, Ziele und Haltung der Stiftung stießen auf großes Interesse.

Foto: GIZ

Der Besuch am 26. September von einer Delegation aus Südafrika wurde organisiert im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP). Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt damit gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zwischenstaatliche Kooperationsformen im Bereich der Stadtentwicklung. Auf der Basis von bestehenden Kooperationsabkommen mit dem südafrikanischen Ministerium für kooperative Regierungsführung möchte das BMUB international orientierte Austausch- und Lernformate ausbauen und fortentwickeln. Ziel ist der Austausch und die gemeinsame Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen - wie die Urbane Nachbarschaft Freiimfelde - für aktuelle Herausforderungen der integrierten Stadtentwicklung zwischen deutschen und südafrikanischen Partnern auf kommunaler und nationaler Ebene. Er soll Impulse setzen zur Regelung, Wahrnehmung und Finanzierung öffentlicher oder gesellschaftlicher Aufgaben im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung in einer globalisierten Welt. Gelernt wird über einen Zeitraum von circa 18 Monaten an je einem Projektbeispiel pro Stadt.

 
Foto: Alexander Formozov

Am 1. Oktober besuchte eine Gruppe junger Stadtaktivisten aus der Nordpolarregion Murmansks das Initialkapitalprojekt in Halle (Saale). Gemeinsam organisiert vom Center of Independent Social Research (CISR) Berlin mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes war die erste Station der Exkursion im Projekt „Youth as Actors of Change“ die Urbane Nachbarschaft Freiimfelde. Auch hier waren die Arbeit der Stiftung und die Ziele und Erfahrungen der Initialkapitalprojekte von großem Interesse. Neben der Urbanen Nachbarschaft Freiimfelde diente auch die Urbane Nachbarschaft Samtweberei in Krefeld als anschauliches Beispiel, um das Vorgehen, Wirken und den Erfolg der Stiftung zu erklären.