Menschlich handeln heißt Verantwortung übernehmen
Großes Medieninteresse an Veröffentlichung der Autobiografie des Stifters Carl Richard Montag
Presseinformation vom 04. August 2011
„Der Herbst meines Lebens ist angebrochen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Was werde ich der Welt hinterlassen? Was bleibt? Die Bilder, die ich einst malte? Die Häuser, die ich baute? Vielleicht. Möglicherweise sind es aber auch und vor allem meine Ideen und meine Vorstellungen, mein unerschütterlicher Glaube an eine bessere, gerechtere und friedvollere Welt. Diese Welt bleibt ein Ideal, gewiss. Ein Ideal, das nie ganz zu erreichen ist. Aber ich halte es für die vornehmste Aufgabe des Menschen, mit Kräften danach zu streben.“
So schreibt es Carl Richard Montag im Prolog seiner Autobiografie, die er anlässlich seines 82. Geburtstags am 04. August in Bonn vorstellte.
In seinem Buch ‚Was bleibt‘ erzählt er, wie aus einem jungen Künstler ein erfolgreicher Unternehmer und schließlich ein engagierter Stifter wurde.
Die Autobiografie handelt jedoch nicht nur von der ungewöhnlichen Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Menschen, sondern sie ist darüber hinaus auch ein spannendes Zeitdokument. Carl Richard Montag wurde 1929, im Jahr der Weltwirtschaftskrise, geboren. Er hat als Kind die Nazi-Diktatur erlebt und wurde als Jugendlicher im Krieg mit Tod und Zerstörung konfrontiert. Den Aufbruch in eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft erlebte er als Befreiung. Er ist davon überzeugt, dass jeder Einzelne aufgefordert ist, sich für den Erhalt und die Fortentwicklung eines humanen Gemeinwesens einzusetzen.
Das gilt insbesondere für diejenigen, die in besonderer Weise von ihrem Wohlstand profitieren. In seiner Autobiografie macht er deutlich, warum für ihn Reichtum und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Carl Richard Montag versteht sein Buch auch als Appell an die Elite unseres Landes, sich mehr für das Gemeinwesen zu engagieren.
Bei der Vorstellung seiner Biografie vor lokalen und überregionalen Medienvertretern erläuterte Carl Richard Montag, warum er sich bereits vor Jahren von seinem beachtlichen Vermögen getrennt und in seinem Namen eine Stiftungsgruppe – die Montag Stiftungen – gegründet hat.
Die Montag Stiftungen sind eine gemeinnützige Stiftungsgruppe mit Sitz in Bonn. Unter dem Leitgedanken „Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung“ initiieren die drei operativen Stiftungen Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Montag Stiftung Urbane Räume und Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft Projekte und Prozesse vornehmlich in den Themenfeldern Inklusion, Ästhetische Bildung, Pädagogische Architektur, Nachbarschaften, Stadtentwicklung und partizipatorische Kunst. Die Carl Richard Montag Förderstiftung ist die Dachstiftung der Stiftungsgruppe.
Die Autobiografie von Carl Richard Montag ist im Verlag Müller + Busmann KG, Wuppertal erschienen und kann über den Verlag oder den Buchhandel bestellt werden.
17 cm x 22,7 cm
Hardcover
deutsch
332 Seiten, zahlr. Abb.
24,80 EUR
ISBN 978-3-928766-98-2

