Über uns

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft steht für die Haltung, dass jeder Mensch auf einzigartige Weise begabt ist. Unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache, Kultur, geistigen, körperlichen, sozioökonomischen oder sonstigen individuellen Bedingungen hat jeder Mensch Eigenschaften, Talente und Fähigkeiten, die für eine Gemeinschaft wertvoll sind. Diese Grundhaltung spiegelt sich in allen Projekten der Stiftung wider.

Eine offene Gesellschaft

Mit ihren Aktivitäten will die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft dazu beitragen, dass jeder Mensch gleichberechtigt am Gemeinschaftsleben teilhaben und ein in Bezug auf die Menschenrechte selbstbestimmtes Leben führen kann. Das Ziel der Stiftungsarbeit ist eine inklusive und demokratische Gesellschaft, in der Partizipation und Vielfalt selbstverständlich und als Normalfall anerkannt sind. Diese Vision ist handlungsleitend. Deshalb setzt sich die Stiftung für eine nachhaltige Veränderung gesellschaftlicher Bedingungen und Strukturen ein, um Benachteiligung abzubauen und die Lebenssituation von Menschen zu verbessern, die von Diskriminierung, Marginalisierung und Ausgrenzung betroffenen sind. Mit unseren Projekten wollen wir Kinder, Jugendliche und ihre Familien erreichen. Aber auch Multiplikatoren aus Praxis, Theorie und Forschung die bereit sind, politische Debatten anzuregen und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.

Zur Realisierung dieser Anliegen ist die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft in der Entwicklung eigener Projekte und in der Unterstützung von Projektpartnern durch personelle und ideelle Ressourcen operativ tätig. Dabei erfüllt sie vielfältige Funktionen: Sie berät und konzipiert, reflektiert und evaluiert, kooperiert, diskutiert und gestaltet, vernetzt und koordiniert, unterstützt, motiviert und realisiert.

Die Handlungsbereiche

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft ist in vier Handlungsbereichen aktiv: Pädagogische Architektur – der Projektbereich liefert einen Beitrag zu einer Schulbaukultur, in der Pädagogik und Architektur Hand in Hand gehen. Um zukunftsfähige Schulen zu bauen braucht es innovative Gestaltungsprozesse, die alle an Schule beteiligten Akteur/innen mit einbeziehen. Mit einem Schwerpunkt auf Kommunen und Bildungseinrichtungen engagiert sich die Stiftung zudem in konkreten Projekten im Bereich Inklusion. Die »einszueins« Seminare vermitteln sozialästhetische Kompetenzen. Studierenden und Interessierten bietet die Stiftung mit dem praxisorientierten Weiterbildungsangebot Zusatzqualifikationen im Bereich der Ästhetischen Bildung. Im Projektbereich Ganztag und Steuerung fördert die Stiftung die Weiterbildung der Leitung von inklusiven ganztägigen Bildungseinrichtungen.

Veröffentlichungen zu den Stiftungsschwerpunkten dokumentieren und reflektieren dabei die theoretischen Grundlagen in Bezug auf konkrete Praxiserfahrungen in den Pilotprojekten und bieten Orientierung und Referenz für vergleichbare Projekte. In der eigenen Veröffentlichungsreihe Beiträge zur Sozialästhetik werden zudem theoretische Beiträge zu den Praxisthemen der Stiftung erarbeitet.
Auf den Webseiten und in den Blogs der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft informieren wir über Neuigkeiten aus den Projekten und bieten eine Plattform für aktuelle Debatten und Raum für Vernetzung. Rund um das Thema Schulbau geht es in dem Blog Schulen-planen-und-bauen.de. Im blog.einszueins-seminare.de werden spannende Einblicke in das Seminarprogramm geboten.

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft wurde 1998 gegründet. Vorstand der Stiftung ist Dr. Karl-Heinz Imhäuser, stellvertretender Vorstand ist Olaf Köster-Ehling. Der Stiftungssitz ist Bonn.