Bildende Kunst | einszueins-Seminare

Ich zeichne mir die Welt...

Zeichnung als Konstruktion von Welt für die pädagogische Praxis

Dozentin Judith Ganz

Neben der gesprochenen und geschriebenen Sprache existieren eine Reihe sogenannter nonverbaler Sprachen zur  Darstellung und Mitteilung von Welt bzw. zu ihrer Konstruktion.

Die Zeichnung stellt eine der unmittelbarsten Formen bildnerischen Ausdrucks des Menschen dar. Mit ihr kann man direkt und fantasievoll die eigenen Vorstellungen von Welt, die eigene Sichtweise der Dinge dokumentieren oder sie verschlüsselt und geheimnisvoll anderen mitteilen, ohne sie sprachlich fixieren zu müssen.

Im Seminar werden unterschiedliche Methoden erarbeitet, die bei der Entwicklung von individuellen Zeichentechniken helfen, um „Welt“ zeichnerisch konstruieren zu können. Durch Wahrnehmungsschulung, Entwicklung der Fantasie und des künstlerischen Ausdrucks werden spielerisch und experimentell Kompetenzen entwickelt, die in die spätere  pädagogische Praxis modifiziert eingehen können.

Ausgehend von Diskussionen über die entstandenen Arbeitsprozesse können individuelle, aber auch wandfüllende Gemeinschaftsarbeiten entstehen.

In einem Zeichenbuch werden die unterschiedlichen Techniken festgehalten: Linien und Plastizität, Tontrennung, intuitives Zeichnen, auf den Kopf gestelltes Kopieren, Schraffuren und Muster, Frottagen, Zeichencollagen. Alles ist erlaubt, was notwendige Spuren auf dem Papier hinterlässt: Bleistift, Grafit, Kohle, Tinte, Marker, Kuli … Aus der Praxis heraus werden verschiedene Ansätze zum selbstständigen Arbeiten vorgestellt.

ANMELDUNG

Kompaktseminar
Sa.+So. 10-18 Uhr

Termine

WiSe 17/18
07.-08. Oktober 2017
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Ort
Räume der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft Oskar-Jäger-Str.1
50931 Köln

Materialkostenbeitrag
5 Euro