Das Projekt Fieldbook

Illstration: Stefan Eling / Foto: Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Gemeinsam neue Kapitel schreiben - Fieldbook: Steuer- und Beratungsgruppe

Als Folgeprojekt von Inklusion vor Ort werden die Erfahrungen inklusiver Entwicklungen und Prozesse aus Kommunen, Initiativen und Einzelaktivitäten in Form eines Buches verarbeitet, um möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stehen. In einem partizipativen Verfahren geben zahlreiche Akteur/innen ihre Erfahrungen und Erlebnisse wieder und machen damit anderen Menschen Mut, sich ebenfalls auf inklusive Entwicklungen einzulassen.

Die Erfahrungen aus der kommunalen Praxis im Umgang mit dem Handbuch Inklusion vor Ort zeigen, dass in Kommunen, Nachbarschaften, Einrichtungen, Betrieben, Kirchen, usw. der Bedarf sehr weitreichend ist, sich auf mehreren Ebenen mit Inklusion zu beschäftigen. Der Wunsch nach der Gestaltung eines gleichberechtigteren, gerechteren und diskriminierungsfreieren Lebens ist groß: Aktionspläne wurden entwickelt, neue Strukturen zur wirksameren Teilhabe wurden erprobt, mehr Transparenz zeichnet sich an einigen Stellen im kommunalen Geschehen ab.

Die gesellschaftspolitische Bedeutung von Inklusion ist allumfassend. Zusammenhänge zwischen globalen Verfehlungen und spürbaren Konsequenzen vor Ort lassen sich nicht leugnen. Wie können gute Prozesse gestaltet werden? Wie können Menschen für dieses Unterfangen gewonnen werden? Wie werden Gleichgültigkeit und Abstumpfungen verhindert?

In einem zweijährigen Prozess wurden Berichte, Interviews und Projektbeispiele aus zahlreichen Kommunen und Initiativen zusammengetragen und von einem Redaktionsteam ausgewertet. Das Buch Inklusion ist machbar! ist im Februar 2018 beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. erschienen.

Projektziele

Projekt und Erfahrungshandbuch verfolgen die Absicht:

- die Vielfalt inklusiver Prozesse und Wege zu verdeutlichen
- inklusive Werte und Rollen in den Prozessen sichtbar zu machen
- zum Anfangen, Weitermachen, Ausprobieren anzuregen
- auf Fragen und Stolpersteine hinzuweisen
- die Bedeutung von Inklusion für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung darzustellen und Ideen und Beispiele für Handlungsansätze anzubieten
- das Denken, Reflektieren und Handeln auf unterschiedlichen Wirkungsebenen anzuregen (vgl. Praxishandbuch Inklusion vor Ort, S. 36ff)

HANDBUCH

Das Erfahrungshandbuch aus der kommunalen Praxis
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Buchcover Inklusion vor Ort

Das Praxishandbuch mit den Fragen des Kommunalen Index für Inklusion
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Auch als ebook erhältlich!

KONTAKT

Barbara Brokamp
Montag Stiftung
Jugend und Gesellschaft

Tel. 0228/26716-310
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailb.brokamp(at)montag-stiftungen.de