Alfi lela we lela
Orientnetz e. V. ist ein 2001 gemeinschaftlich von Schülern, Eltern, Lehrern und Künstlern gegründeter Verein unter der Leitung von Claus-Peter und Angela Tietz. Der Verein ist in Hückeswagen ansässig. Seine Zielsetzung ist die Gestaltung des multikulturellen Projektes „Alfi lela we lela“ mit dem Anliegen, Toleranz und Demokratie zu fördern.
Mit diesem Projekt möchte Orientnetz Jugendlichen in der gemeinsamen Projektarbeit mit Erwachsenen nicht nur kulturelle Bildung vermitteln, sondern auch multikulturelle Begegnungen fördern. Im Rahmen dieser Zielsetzung finden Kurse in orientalischem Tanz, orientalischer Musik, Begegnungen zwischen Abendland und Morgenland sowie ein einjährig stattfindendes Orientfest statt. Neben der tänzerischen Vielfalt des orientalischen Tanzes, der Entwicklung sozialer und kultureller Toleranz ergeben sich dabei auch selbstverständliche neue Möglichkeiten des Umgangs mit dem eigenen Körper, als Instrument des persönlichen Ausdrucks.
Gerade in der Arbeit mit Schülern, die aufgrund von Lernbeeinträchtigung häufig sozial benachteiligt sind, ergibt sich so die Möglichkeit zur positiven Selbstentwicklung im Sinne einer Harmonisierung der inneren Erlebenswelt. Im Rahmen des Projektes „Alfi lela we lela“ trommelten und tanzten seit dem Jahr 2003 jährlich Schüler mit Lernbeeinträchtigung der Alice-Salomon-Schule in Wipperfürth gegen Vorurteile und mehr Toleranz. Hierzu erlernten sie Tanz und Musik des Orients und traten öffentlich auf. Da damit Zielsetzungen des sozialästhetischen Ansatzes bewirkt werden, förderte die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft dieses Projekt.

