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Praxisbausteine Inklusive Didaktik

Barbara Riekmann über „Rhythmisierung im Ganztag, Individualisierung im Lernbüro und Projektunterricht“

Beim letzten, gut besuchten Termin der Seminarreihe „Praxisbausteine Inklusive Didaktik“ am 16. Dezember 2016 war Barbara Riekmann, Mitglied im Programmteam der Deutschen Schulakademie und ehemalige Schulleiterin der Max-Brauer-Schule Hamburg, zu Gast in Köln. Als Vorreiter beim Thema Lernbüros war die Max-Brauer-Schule im Stadtteil Hamburg Altona/Ottensen bereits 2006 mit dem ersten deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden.

Wie die Rhythmisierung des Ganztages gelingen kann und wie das Lernbüro (Lernlandschaft) und die Projektarbeit ein individuelles und differenziertes Lernen in heterogenen Gruppen ermöglichen, berichtete Barbara Riekmann am Freitag am Beispiel der heutigen Stadtteilschule. Bereits Mitte der 1980 Jahre hatten die Lehrkräfte der Max-Brauer-Schule begonnen sich in Jahrgangsteams zu organisieren. Riekmann nannte als herausragendes Kriterium für eine gelingende Beziehungsebene aller, sowohl in den multiprofessionellen Teams untereinander als auch mit den Lernenden, die gegenseitige Unterstützung und Innovationskraft in den Teams, die mit kollegialen Beratungsprozessen einhergehe. Gleichzeitig verdeutlichte sie, wie wichtig klare Rahmen und Rituale im Schulalltag für die Entwicklung einer Kultur des Miteinanders in eine vielfältigen und heterogenen Schülerschaft seien. Außerdem hob sie die Bedeutung schulinterner Evaluationen für einen gelingenden Schulentwicklungsprozess hervor.

Alle Referenten der Seminarreihe sind in dem Buch „Inklusive Didaktik in der Praxis. Beispiele erfolgreicher Schulen“ mit Beiträgen vertreten. Der Band erscheint im Februar 2017 im Beltz Verlag in der Reihe Inklusive Pädagogik. Der Vortrag von Barbara Riekmann steht in Kürze als PDF zum Download bereit. Ebenso die Videos zu den einzelnen Vorträgen, die ab Februar 2017 online zugänglich gemacht werden. Den Link zu den Videos finden Sie in Kürze an dieser Stelle.